Problematik von niederfrequenten elektrischen Feldern in unseren Gebäuden

In den meisten Wänden, Decken und Fussböden unserer Gebäude sind eine Vielzahl spannungsführender Elektroinstallationsleitungen verlegt. Diese sowie alle frei verlegten Leitungen wie Verlängerungskabel, Steckdosenleisten, Zuleitungen zu Verbrauchern und viele mehr, strahlen permanent niederfrequente elektrische Wechselfelder ab, auch wenn keine Ströme fliessen und alle Verbraucher ausgeschaltet sind. Diese Felder lassen sich entweder durch schaltungstechnische Massnahmen (Netzfreischalter), durch Verwendung von geschirmten Elektroinstallationsmaterialen/-kabel
(siehe unten) oder durch Verwendung von Abschirmmaterialien reduzieren.

Anwendung von abgeschirmten Kabel

Durch die Verwendung geschirmter Elektroinstallationsleitungen (Mantel- oder Schlauchleitungen) lassen sich besonders im Neubaubereich äusserst einfach und effektiv elektrische Wechselfelder reduzieren. Diese Leitungen werden konventionell angeschlossen und besitzen lediglich einen zusätzlichen Aluminiumschirm mit Beidraht, welcher separat am Potentialausgleich (Erdung) angeschlossen wird und zwar immer einseitig auf der speisenden Seite der Leitung. Die Kabelschirmungen sind zwingend in Baumstruktur aufzubauen.

Abgeschirmte Kabel mit Magnetfeldausgleich (EMV-Quant Kabel)

Bei Verwendung von abgeschirmten Kabel mit Magnetfeldgradientenausgleich werden zusätzlich zur allgemeinen Abschirmung von niederfrequenten elektrischen Wechselfeldern Magnetfeldverzerrungen ausgeglichen. Dies sorgt für eine optimale Wohlfühlatmosphäre in jedem Gebäude.

Übersicht - Abgeschirmte Kabel und Steckdosenleisten